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Wehr (Wasserbau) Artikel Wehr in der Rednitz unterhalb der Stadthalle in Fürth (14. Okt. 2003)
Ein Wehr (auch Stauwehr, Stauwerk) ist in dem Wasserbau eine Vorrichtung zu dem Stauen von Wasser, also dem Erzeugen eines Niveauunterschieds in einem Fließgewässer.
Dabei wird der Bereich unterhalb des Wehres als Unterwasser, der oberhalb als Oberwasser genannt.
Wehre können verschiedenen Zwecken dienen (oft auch mehreren Zwecken gleichzeitig):
- der Versorgung oberhalb des Wehres abzweigender Kanäle für Bewässerungszwecke
- der Schiffbarmachung des Oberwassers (dann in aller Regel in Kombination mit einer Schleuse, die die Umfahrung des Wehrs ermöglicht)
- der Energiegewinnung (entweder durch Mühlen oder Kraftwerke an seitlichen Kanälen oder direkt in der Staustufe, sog. Flusskraftwerken)
- der Stabilisierung der Sohle des Fließgewässers (sog. Stützwehre ).
Die ersten Wehre gab es schon vor 5 Tausend Jahren. Frühe Wehre wurden als feste Einbauten in den Fluss angelegt, heute enthalten sie meist immerhin teilweise bewegliche Elemente, mit denen eine dynamische Niveauregulierung möglich ist.
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Feste Wehre
- Dachwehr
- Staubalkenwehr
- Nadelwehr
- Stauklappenwehr
- Überfallwehr
Bewegliche Wehre
- Sektorwehr
- Klappenwehr
- Streichwehr
- Walzenwehr == Literatur ==
- Wehr (http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/meyers/servlet/showSeite?SeiteNr=0474&BandNr=16&textmode=true), in: Meyers Konversationslexikon, 4.Aufl. 1888/89, Bd.16, S.474.
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